Das Seepferdchen-Abzeichen ist für viele Kinder der erste große Meilenstein beim Schwimmenlernen. Doch nicht jedes Kind schafft das Abzeichen sofort. Oft liegt das nicht am Talent, sondern an typischen Fehlern, die beim Üben oder im Schwimmkurs auftreten können. Mit etwas Geduld und der richtigen Unterstützung lassen sich diese jedoch gut vermeiden.

Zu wenig Übung im Wasser
Einer der häufigsten Gründe, warum Kinder länger für das Seepferdchen-Abzeichen brauchen, ist zu wenig Zeit im Wasser. Schwimmen ist eine motorische Fähigkeit, die durch regelmäßiges Üben gelernt wird. Wenn Kinder nur selten schwimmen gehen, fällt es ihnen schwerer, Bewegungen zu automatisieren und Sicherheit zu entwickeln.
Zu großer Druck auf das Kind
Viele Eltern wünschen sich, dass ihr Kind das Seepferdchen-Abzeichen möglichst schnell erreicht. Zu viel Druck kann jedoch das Gegenteil bewirken. Kinder brauchen Zeit, um Vertrauen ins Wasser zu entwickeln und neue Bewegungen zu lernen. Spaß und positive Erfahrungen im Wasser sind wichtiger als Geschwindigkeit.
Angst vor dem Untertauchen
Eine weitere häufige Herausforderung ist, dass Kinder zu wenig an das Blubbern ins Wasser beziehungsweise das Untertauchen unter Wasser herangeführt werden. Für das Seepferdchen-Abzeichen müssen Kinder unter anderem einen Gegenstand aus schultertiefem Wasser herauftauchen. Wenn das Tauchen nicht regelmäßig geübt wird, kann es bei der Prüfung Schwierigkeiten geben. Hierzu gehört auch das Schweben im Wasser, da Kinder häufig mehr Mut brauchen ihre Ohren hinten ins Wasser zu legen. Das kann sehr gut in der Badewanne geübt werden.
Zu große Schwimmgruppen – Technik schwerer erlernbar
Viele Kinder versuchen zunächst, sich mit hektischen Bewegungen über Wasser zu halten. Eine falsche oder unsaubere Technik kann dazu führen, dass Kinder schneller müde werden und die erforderlichen 25 Meter Schwimmen schwerer schaffen. In großen Schwimmkursgruppen kann dies eine nicht unerhebliche Rolle spielen, da Trainerinnen und Trainer in der Regel weniger Zeit ohne Schwimmhilfsmittel trainieren, sodass alle Kinder in Bewegung bleiben. In kleineren Gruppen oder in Gruppen mit ausreichend Trainerinnen und Trainer im Team gibt es mehr individuelle Aufmerksamkeit und ausreichend Zeit, um auf jedes Kind einzugehen und Fehler frühzeitig zu korrigieren.
Fazit
Wenn Kinder das Seepferdchen-Abzeichen nicht sofort schaffen, ist das völlig normal. Mit regelmäßiger Übung, Geduld und einer guten Betreuung im Schwimmkurs können Kinder Schritt für Schritt mehr Sicherheit im Wasser gewinnen und schließlich stolz ihr erstes Schwimmabzeichen erreichen. Eine Lernkurse ist nie linear, manchmal braucht es Zeit, bis der Mut und die Sicherheit groß genug ist und dann geht es ganz schnell. Kinder ins Wasser schmeißen, unter Wasser zu drücken oder sie zu etwas weit außerhalb der Komfortzone zu zwingen, ist nicht unbedingt förderlich. Geduld und extrinsische Motivation zahlt sich langfristig immer aus! Organisationen wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft betonen dabei immer wieder, wie wichtig es ist, dass Kinder frühzeitig ans Wasser gewöhnt werden und sicher schwimmen lernen.
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